Verbotszeichen

Auch Verbotszeichen begegnen uns fast täglich und an vielen Orten. Ein Verbotszeichen ist im Prinzip zunächst ein einfaches weißes Schild. Auf diesem Schild ist das eigentliche Verbotszeichen abgebildet. Es setzt sich zusammen aus einem mittig platziertem schwarzen Piktogramm sowie einem roten Rand mit schrägem Querbalken. Verbotszeichen weisen auf bestimmte Handlungen oder Gegenstände hin, die am entsprechenden Ort nicht erlaubt sind. Durch die Norm DIN 4822-2 sind alle rechtskräftigen Verbotszeichen genormt, sie gehören zur Kategorie der Sicherheitszeichen und ihnen ist Folge zu leisten.

Das jeweilige Verbot der Verbotszeichen kann ganz unterschiedlich aussehen, es gibt nicht nur Schilder für Überholverbot oder Parkverbot im Straßenverkehr, sondern auch Zeichen für Rauchverbot, Handyverbot, Alkoholverbot oder Hundeverbot. Solche Verbotszeichen begegnen uns oft an öffentlich zugänglichen Plätzen im Alltag. Viele Verbotszeichen führen bei Eigenmächtigkeiten zu strafrechtlichen Konsequenzen, sodass eine Missachtung geahndet wird.

Die Anbringung von Verbotszeichen kann verschiedene Absichten verfolgen. Ein Rauchverbot nimmt Rücksicht auf die Gesundheit von Nichtrauchern, ein Hundeverbot bezweckt oft Sauberkeit eines Parks und ein Überholverbot dient der Sicherheit im Straßenverkehr. In Museen kann man zudem manchmal Verbotszeichen finden, die das Fotografieren unterbinden sollen, um die Ausstellungsstücke zu schonen. Genau wie Rettungszeichen werden Verbotszeichen nie ohne Absichten und Hintergedanken aufgehängt, die sich bei Beachtung für die Allgemeinheit als sinnvoll erweisen.